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Feuerwehr Dornbirn > Ausrüstung > hydraulische Rettungsgeräte
Für die mobile Nutzung verwenden wir drei Kompaktaggregate. Diese sind benzinbetrieben, leicht, und können somit leicht von einem Feuerwehrmann an die Unfallstelle gebracht werden. Meistens werden sie in Kobination mit der Kombischere und einem 10m Schlauch verwendet. Es können aber auch alle anderen Geräte damit betrieben werden.
Bei einem Verkehrsunfall wird meist mehr als ein Gerät benötigt. Darum verwenden wir für den Standardeinsatz Aggregate zum Betrieb von zwei Geräten gleichzeitig. Diese werden von einem Elektromotor angetrieben. Den Strom für das Aggregat liefert in beiden Fahrzeugen ein Einbaustromerzeuger. Die Geräte können unter Druck sehr einfach gekuppelt werden. Weiters verwenden wir hier das neue Core-System, d.h. Druckleitung und Rückleitung sind in einem Schlauch.
Mittels Rettungsschere kann verschiedenes Material durchtrennt werden. Die Verbesserung der passiven Sicherheit aktueller Fahrzeuge erfordert immer stärkere Rettungsscheren aufgrund des Einsatzes hochfester Stähle sowie von Sandwichprofilen. Darum ist die genaue Schnittführung sehr wichtig. Weiters zu beachten ist der Einbauort der Airbaggeneratoren, da in diese nicht geschnitten werden darf. Der häufigste Einsatzfall ist das entfernen des Autodaches oder das Schneiden der Türscharniere.
Beim Pedalschneider handelt es sich um eine kleine Ausführung einer Schere, als Vorteil gegenüber einer Schere erweist es sich aber das spannungsfrei geschnitten werden kann.
Lagerort
RLF-T
Der Rettungszylinder wird hauptsächlich zum Drücken eingesetzt. Ein Einsatzgebiet ist beispielsweise das wegdrücken des Vorderwagens. Dabei wird er meist in Verbindung mit dem Schwellereisen verwendet, damit ein stabiles Gegenlager vorhanden ist. Die Zylinder sind in der Länge aufeinander abgestimmt. Dadurch kann beim Erreichen der maximalen Hubhöhe immer der nächst größere im eingefahrenen Zustand eingesetzt werden. Ein Sonderfall ist der Teleskopzylinder, welcher mehrere Teleskopstößel hat.
Der hydraulische Rettungssatz kann ohne weiteres Zubehör nicht sinnvoll eingesetzt werden. Um das Fahrzeug richtig abzusichern wird genügend Unterbaumaterial benötigt. Zum Entfernen der Windschutzscheibe wird ein Glasmaster verwendet. Für die Heck sowie Seitenscheiben wird zuerst die Scheibe abgeklebt, danach wird mittels Federkörner die Scheibe zerstört. Zum Patientenschutz wird einerseits eine durchsichtige Folie aus Kunststoff verwendet, zum Schutz vor Verletzungen an scharfkantigen Teilen der Karroserie nach dem Schneider der Holme wird ein Schutzdeckenset verwendet. Weiters wird als Schutz gegen den Fahrerairbag ein Airbagschutz verwendet. Da man sich aber nicht gegen alle Airbags schützen kann muss die Airbag Regel beachtet werden.
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