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Rauchmelder mit Verhalten im Brandfall
Rauchmelder mit Verhalten im Brandfall, © Stockwerk-Fotodesign
Rauchmelder mit Verhalten im Brandfall
Rauchmelder mit Verhalten im Brandfall, © Stockwerk-Fotodesign

Sicher in Dornbirn

Sicher in Dornbirn

Welche Vorsorge Sie treffen können um sicher zu bleiben, erfahren Sie hier. Zu außergewöhnlichen Lagen informiert die Stadt auf ihren social media Kanälen unter dem Hashtag #sicherinDornbirn.

Service

Die Abteilung Feuerwehr und Katastrophenschutz unterstützt Sie in der Eigenvorsorge und im Anlassfall:

  • Prüfung von Feuerlöschern, Beratung bei der richtigen Wahl von Feuerlöschern
  • kostenlose Ausgabe von Pumpensets im Anlassfall (solange Vorrat reicht)
  • kostenlose Ausgabe von gefüllten Sandsäcken in Haushaltsmengen zur Vorsorge und im Anlassfall (solange Vorrat reicht), Angebot kann auch im Werkhof der Stadt Dornbirn wahrgenommen werden
  • im Brandfall oder bei anderen Notlagen Organisation von Notunterkünften und Notwohnungen für betroffene Personen
  • Ansprechpartner für Fragen zum Zivil- und Katastrophenschutz und zur Eigenvorsorge

 

Öffnungszeiten

Montag - Donnerstag von 8:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 17:00 Uhr
Freitag von 8:00 - 12:00 Uhr

 

Freiwillige Feuerwehr
T +43 5572 52500
Siegfried-Fußenegger-Straße 2, 6850 Dornbirn
feuerwehr​(at)​dornbirn.at

Brandschutz

Verhalten bei einem Brand

Wenn ein Feuer ausbricht, geht mit uns der Fluchtinstinkt durch. Dennoch ist es ganz wichtig, gerade dann Ruhe zu bewahren und einen Schritt nach dem anderen zu machen.

Hier sind die vier Punkte zum richtigen Verhalten im Brandfall:

1.Bewahren Sie Ruhe!
2.

Alarmieren Sie die Feuerwehr – Notruf 122

  • Wer meldet?
  • Was brennt?
  • Wo brennts?
 
3.

Retten

  • Personen in Sicherheit bringen
  • Gefährdete Personen warnen
  • Türen schließen
  • Aufzüge nicht benützen
 
4.

Löschen

  • Feuerlöscher und andere Löschmittel einsetzen
  • Feuerwehr einweisen
 

Was tun nach einem Brand?

In Ihrer Wohnung oder in Ihrem Haus hat es gebrannt, der Brand konnte gelöscht werden, aber viele Fragen und Probleme bleiben. Wir möchten Ihnen mit Informationen im Folder die unmittelbar anstehenden Fragen beantworten.

Katastrophenschutz

Was ist eine Katastrophe?

Eine Katastrophe ist ein unvorhergesehenes außergewöhnliches Ereignis, darunter fallen etwa Lawinen, Starkregen, Sturm aber auch Blackout oder eine Pandemie. Was tun bei einer Katastrophe, wer kann mich rechtzeitig warnen und was kann ich selbst im Vorfeld beitragen, um mich und meine Familie zu schützen? Alle diese Fragen gehören zum großen Themenbereich Zivilschutz. Das internationale Symbol dafür ist das blaue Dreieck auf gelbem Grund.

Was tun im Katastrophenfall?

Sirenen kündigen eine nahende oder bereits bestehene Gefahr an. Österreich verfügt über ein sehr gut gewartetes Sirenenetz. Es gibt drei unterschiedliche Signale, den "Warnton" (drei Minuten gleichbleibender Dauerton), den "Alarm" (eine Minute auf- und abschwellender Heulton) und die "Entwarnung" (eine Minute gleichbleibender Dauerton). 

Wenn Sie das Sirenensignal "Warnung" oder "Alarm" hören, schalten Sie Radio oder Fernsehen ein und folgen Sie den durchgegebenen Verhaltensmaßnahmen.

  1. Bewahren Sie Ruhe.
  2. Richten Sie Ihren Notfallplan und Ihr Notfallgepäck her. 
  3. Befolgen Sie die Anweisungen via Radio oder Fernsehen.

HINWEIS: Am ersten Samstag im Oktober findet jährlich der österreichweite Probealarm statt!

Behördliche Einsatzleitung im Krisen- und Katastrophenfall

Die Stadt Dornbirn hat eine behördliche Einsatzleitung für den Krisen- und Katastrophenfall eingerichtet. Diese wird je nach Ereignisgröße einberufen und leitet den Einsatz zentral. Die Einsatzleitung ist nach den Standards des Staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagements (SKKM) aufgebaut.

Bedeutung der Sirenensignale
Bedeutung der Sirenensignale

Rauchmelder retten Leben

Vier Minuten bleiben bei einem Brand im Durchschnitt Zeit, die Wohnung oder das Haus zu verlassen. Rauchgasvergiftungen enden sehr schnell tödlich. Ein Rauchmelder kann hier Leben retten. Empfehlenswert sind batteriebetriebene Rauchmelder. Sie funktionieren auch bei Stromausfall und sind einfach zu installieren. Der Alarmton muss laut und durchdringend sein, damit er auch im Schlaf zu hören ist. Der Rauchmelder sollte einen Testknopf haben, um in Abständen prüfen zu können, ob das Gerät einwandfrei funktioniert. Zum Mindestschutz sollte jeweils ein Rauchmelder auf jeder Etage montiert sein. Am besten an einer zentralen Stelle, zum Beispiel im Gang. Optimiert wird der Schutz durch die Installation von Rauchmeldern in allen Schlafzimmern und in Räumen, in denen elektrische Geräte, wie Fernseher oder Computer, rund um die Uhr ans Stromnetz angeschlossen sind. Auch im Keller und auf dem Dachboden ist ein Rauchmelder sinnvoll, weil sich dort oft unbeobachtet Brände entwickeln. Nicht sinnvoll sind Rauchmelder in der Küche und im Bad, weil durch Dampfentwicklung immer wieder Fehlalarme ausgelöst werden könnten.

Feuerlöscher Überprüfung

Feuerlöscher müssen alle zwei Jahre auf ihre Funktionstauglichkeit überprüft werden. Ihre Feuerlöscher können gerne zu den Bürozeiten im Feuerwehrhaus abgegeben werden. Diese werden innerhalb von 2–3 Wochen von einer Fremdfirma auf ihre Funktionstauglichkeit überprüft. Unsere Zivildiener melden Ihnen dann telefonisch, dass der/die Feuerlöscher abholbereit sind.

Verbrennen im Freien - Luftreinhaltung

Wer kennt das nicht? Dichte, oft beißende Rauchschwaden ziehen über Orte oder sogar Talschaften, wenn nasses Holz, Wald- oder Gartenabfälle verbrannt werden. Viele dieser Feuer sind verboten, andere nicht unbedingt nötig. Nach dem Bundesluftreinhaltegesetz ist es generell verboten, Abfälle und auch biogene Materialien wie nasses oder trockenes Holz, Laub, Ast- und Strauchschnitt oder ähnliches außerhalb geeigneter Anlagen zu verbrennen. Offene Feuer und Funken belasten die Atemluft und sind klimaschädlich. Enorme Schadstoffmengen werden freigesetzt – bei krebserregenden Substanzen und Feinstaub über 1000-fach mehr als aus modernen Heizungsanlagen. Die Bodenvegetation und Tierwelt werden so gefährdet

Ausgenommen vom Verbot sind lediglich folgende Situationen:

  • Lagerfeuer und Grillfeuer, wenn diese mit unbehandeltem trockenem Holz oder Holzkohle beschickt werden
  • Brauchtumsfeuer wie Funken, hier gibt es eigene Vereinbarungen mit den Funkenzünften
  • Übungen zur Brand- u. Katastrophenbekämpfung
  • punktuelles Verbrennen von „geschwendetem“ Material in schwer zugänglichen alpinen Lagen
  • Verbrennen von Schlagabraum bei der Forstarbeit. Die Bestimmungen des Bundesluftrein-haltegesetzes sollten beachtet werden, also kein Einnebeln ganzer Gebiete und Talschaften herbeiführen
  • Verbrennen von nachweislich schädlings- oder krankheitsbefallenen Pflanzenteilen, wenn dies unbedingt erforderlich ist und keine ökologisch verträgliche Alternativmethode anwendbar ist.

Was tun statt verbrennen: Gartenabfälle, Rasen-, Baum- und Strauchschnitt werden idealerweise im eigenen Garten kompostiert, als Häckselgut verwendet oder über die Altstoffsammelzentren der Gemeinden entsorgt.
Achtung: Grünmüll an Bächen, im Wald oder auf Fluren zu entsorgen ist strafbar!

Naturgefahren

Naturgefahrenkommission

Das Gebiet der Stadt Dornbirn ist immer wieder durch Naturgefahren betroffen (u.a. Hochwasser, Starkregen, Rutschungen, Lawinen). Die Naturgefahrenkommission ist als „Schnelleingreiftruppe“ vorort, schätzt Risiken ein und empfiehlt Maßnahmen zur Sicherung und setzt Maßnahmen zur Abwehr der Gefahr um.

Die Naturgefahrenkommission ist mit ortskundigen, fachkundigen und erfahrenen Personen aus den Fachbereichen Katastrophenschutz, Tiefbau, Straßenmeisterei, Feuerwehr, Bergrettung, Wildbach- und Lawinenverbauung und Geotechnik/Geologie besetzt. Darüber hinaus sind erfahrene Personen integriert, die die Gefahren und Risiken vorort bestens kennen.

Kontakt: Feuerwehr Dornbirn, +43 5572 52500, naturgefahrenkommission​(at)​dornbirn.at

Hochwasser: Schulungsvideo für Einsatzkräfte

Starkregen und Hochwasser fordern die Einsatzkräfte oft in besonderem Maße. Es treten dabei Gefahrensituationen auf, die nicht zur Routine zählen. In den letzten Jahren sind vermehrt solche Situationen zu verzeichnen, die auch schon Todesopfer gefordert haben. Um die Gefahren besser einschätzen zu können, wurde ein Videobeitrag für Einsatzkräfte erstellt. Insbesondere wird darin die Gefahr des Mitreißens und die erforderliche Schutzausrüstung in verschiedenen Gefahrenzonen behandelt. Eine Methode zur Abschätzung der Fließgeschwindigkeit wird erklärt. Für Einsatzkräfte, ohne spezielle Schutzausrüstung und Ausbildung im Fließgewässer, wird ein praxistauglicher Grenzwert empfohlen. Im Video wird aufgezeigt, dass fix verbundene Leinen Lebensgefahr bedeuten können und Wathosen in Strömungen nicht geeignet sind. Das 11-minütige Video wurde gemeinsam von der Feuerwehr Dornbirn (Vorarlberg) und der Österreichischen Wasserrettung Vorarlberg produziert. Es richtet sich an Feuerwehren und andere Einsatzorganisationen, zur sicheren Abwicklung von Einsätzen an Bächen und Flüssen.

Hier geht's zum Video.

Eigenvorsorge und Objektschutz

Machen Sie Ihren Haushalt krisensicher!
Die Stadt Dornbirn hat einen persönlichen Notfallplan erstellt, den Sie an der Infostelle im Rathaus oder im Feuerwehrhaus abholen oder gleich hier downloaden können. Unter dem Stichwort #sicherinDornbirn werden Sie im Krisenfall auch über die offiziellen social Media Kanäle der Stadt Dornbirn (Facebook und Twitter) informiert.

Allgemeine Informationen und Broschüren zum Herunterladen bietet der Österreichische Zivilschutzverband.

Sicherheitslandkarte

In einer virtuellen Sicherheitslandkarte sind die wichtigsten Sicherheitseinrichtungen verzeichnet. Von allen Feuerwehrstandorten und Löschkästen über Berg- und Wasserrettung bis zu den Standorten der Apotheken und der Defibrillatoren. 
Zur Sicherheitslandkarte gelangen Sie hier.

Mein Notfallplan

Hochwasser, Schlagwetter oder Sturm – damit wir sicher durch solche Naturereignisse oder andere Katastrophen kommen, bereiten wir uns heute schon darauf vor. Die Sicherheit in Dornbirn ist auf einem sehr hohen Niveau und wächst stetig weiter. So investiert die Stadt laufend in zahlreiche Projekte zum Schutz vor Naturgefahren. Eine gute Vorbereitung auf Katastrophen und Großereignisse ist aber nur gemeinsam möglich. Behördliche Strukturen und Eigenvorsorge müssen hier Hand in Hand gehen. Der Notfallplan soll Sie und Ihre Familie unterstützen in Krisenzeiten schnell richtig zu handeln. 

Bitte füllen sie pro Haushalt einen Notfallplan aus!

Notrufe

122Feuerwehr
133Polizei
144Rettung, Bergrettung, Wasserrettung
112Euronotruf
141Ärztenotruf
128Gasnotruf
T +43 5574 6020 128

Erdgasstörfalldienst der VKW (24 Stunden verfügbar)

T +43 1 406 4343Vergiftungszentrale
T +43 5572 22200Stadtpolizei Dornbirn
142Telefonseelsorge

Stadt Dornbirn
Feuerwehr und Katastrophenschutz
T +43 5572 52500
katastrophenschutz​(at)​dornbirn.at

Wichtige Kontakte

Feuerwehr DornbirnT +43 5572 52500 
Rotes Kreuz (Dienststelle Dornbirn)T +43 5572 52020 
Bergrettung (Ortsstelle Dornbirn)T +43 5572 25300 
Stadtpolizei DornbirnT +43 5572 22200 
Polizeiinspektion DornbirnT +43 59122 8140100 
Kriminalpolizeilicher BeratungsdienstT +43 59133 800 
Brandverhütungsstelle VorarlbergT +43 5574 421360 
Sicheres VorarlbergT +43 5572 543430 

 

Mann tippt auf Smartphone
Mann tippt auf Smartphone, © NordWood Themes

Warndienste

Ob Hochwasser oder Unwetter – Lassen Sie sich vor extremen Wetterereignissen rechtzeitig warnen. Zahlreiche Dienste bieten Warnungen per SMS, Mail oder App-Benachrichtigung.

Wetterwarnungen

Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) bietet neben dem aktuellen Wetterbericht auch Warnungen fürs Handy. 

Die Unwetterzentrale Österreich (UWZ) bietet eine Gratis-APP fürs Smartphone und kostenpflichtige Warnungen an.

Der Wetterring Vorarlberg bietet ein kostenloses Warnmail und kostenpflichtige SMS an.

Die App "Pegel Alarm" zeigt die Pegelstände von Flüssen und Seen in Österreich an und ist teilweise kostenpflichtig.

Die  Meteo Swiss App aus der Schweiz ist gerade auch für das Rheintal interessant und bietet neben Wetterprognosen und aktuellen Messwerten auch Naturgefahrenwarnungen.

Warndienste

KATWARN – Österreich ist ein System, das Informationen und Warnungen verschiedener Behörden ortsbezogen oder anlass-/themenbezogen auf mobile individuelle Endgeräte überträgt. Damit ergänzt KATWARN Österreich die vorhandenen Warnmöglichkeiten wie Sirenen, Lautsprecher und Medien.

Über die Landeswarnzentrale Vorarlberg können die Warnungen zu Hochwasser, Sturm, Lawinen sowie aktuelle Wasserstände abgerufen werden.

Aktuelle Daten und Lageberichte

Wie hoch ist die Dornbirner Ache?

Hier finden Sie die aktuellen Daten und Lageberichte:

Befindet sich mein Haus in einer Gefahrenzone?

Hier finden Sie aktuelle Gefahrenzonenpläne verschiedener Anbieter:

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