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Mann tippt auf Smartphone
Mann tippt auf Smartphone, © NordWood Themes
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Sicher in Dornbirn

Sicher in Dornbirn

Welche Vorsorge Sie treffen können um sicher zu bleiben, erfahren Sie hier. Zu außergewöhnlichen Lagen informiert die Stadt auf ihren social media Kanälen unter dem Hashtag #sicherinDornbirn.

Zivilschutz

Eine Katastrophe ist ein unvorhergesehenes außergewöhnliches Ereignis, darunter fallen etwa Lawinen, Starkregen, Sturm aber auch Blackout oder eine Pandemie. Was tun bei einer Katastrophe, wer kann mich rechtzeitig warnen und was kann ich selbst im Vorfeld beitragen, um mich und meine Familie zu schützen? Alle diese Fragen gehören zum großen Themenbereich Zivilschutz. Das internationale Symbol dafür ist das blaue Dreieck auf gelbem Grund.

Wertvolle Hinweise wie eine Landkarte mit den wichtigen Sicherheitseinrichtungen Dornbirns oder die Bedeutung der Sirenensignale finden Sie hier.

Mein Notfallplan

Hochwasser, Schlagwetter oder Sturm – damit wir sicher durch solche Naturereignisse oder andere Katastrophen kommen, bereiten wir uns heute schon darauf vor. Die Sicherheit in Dornbirn ist auf einem sehr hohen Niveau und wächst stetig weiter. So investiert die Stadt laufend in zahlreiche Projekte zum Schutz vor Naturgefahren. Eine gute Vorbereitung auf Katastrophen und Großereignisse ist aber nur gemeinsam möglich. Behördliche Strukturen und Eigenvorsorge müssen hier Hand in Hand gehen. Der Notfallplan soll Sie und Ihre Familie unterstützen in Krisenzeiten schnell richtig zu handeln. 

Rauchmelder retten Leben

Vier Minuten bleiben bei einem Brand im Durchschnitt Zeit, die Wohnung oder das Haus zu verlassen. Rauchgasvergiftungen enden sehr schnell tödlich. Ein Rauchmelder kann hier Leben retten. Empfehlenswert sind batteriebetriebene Rauchmelder. Sie funktionieren auch bei Stromausfall und sind einfach zu installieren. Der Alarmton muss laut und durchdringend sein, damit er auch im Schlaf zu hören ist. Der Rauchmelder sollte einen Testknopf haben, um in Abständen prüfen zu können, ob das Gerät einwandfrei funktioniert. Zum Mindestschutz sollte jeweils ein Rauchmelder auf jeder Etage montiert sein. Am besten an einer zentralen Stelle, zum Beispiel im Gang. Optimiert wird der Schutz durch die Installation von Rauchmeldern in allen Schlafzimmern und in Räumen, in denen elektrische Geräte, wie Fernseher oder Computer, rund um die Uhr ans Stromnetz angeschlossen sind. Auch im Keller und auf dem Dachboden ist ein Rauchmelder sinnvoll, weil sich dort oft unbeobachtet Brände entwickeln. Nicht sinnvoll sind Rauchmelder in der Küche und im Bad, weil durch Dampfentwicklung immer wieder Fehlalarme ausgelöst werden könnten.

Verhalten bei einem Brand

Wenn ein Feuer ausbricht, geht mit uns der Fluchtinstinkt durch. Dennoch ist es ganz wichtig, gerade dann Ruhe zu bewahren und einen Schritt nach dem anderen zu machen.

Hier sind die vier Punkte zum richtigen Verhalten im Brandfall

 

1.Bewahren Sie Ruhe!
2.

Alarmieren Sie die Feuerwehr – Notruf 122

  • Wer meldet?
  • Was brennt?
  • Wo brennts?
 
3.

Retten

  • Personen in Sicherheit bringen
  • Gefährdete Personen warnen
  • Türen schließen
  • Aufzüge nicht benützen
 
4.

Löschen

  • Feuerlöscher und andere Löschmittel einsetzen
  • Feuerwehr einweisen
 

Feuerlöscher-Überprüfung

Feuerlöscher müssen alle zwei Jahre auf ihre Funktionstauglichkeit überprüft werden.

Ihre Feuerlöscher können gerne zu den Bürozeiten im Feuerwehrhaus abgegeben werden. Diese werden innerhalb von 2–3 Wochen von einer Fremdfirma auf ihre Funktionstauglichkeit überprüft. Unsere Zivildiener melden Ihnen dann telefonisch, dass der/die Feuerlöscher abholbereit sind.

Was tun nach einem Brand

In Ihrer Wohnung oder in Ihrem Haus hat es gebrannt, der Brand konnte gelöscht werden, aber viele Fragen und Probleme bleiben. Wir möchten Ihnen mit einigen Informationen die unmittelbar anstehenden Fragen beantworten.

Verbrennen im Freien – Luftreinhaltung

Wer kennt das nicht? Dichte, oft beißende Rauchschwaden ziehen über Orte oder sogar Talschaften, wenn nasses Holz, Wald- oder Gartenabfälle verbrannt werden. Viele dieser Feuer sind verboten, andere nicht unbedingt nötig. Nach dem Bundesluftreinhaltegesetz ist es generell verboten, Abfälle und auch biogene Materialien wie nasses oder trockenes Holz, Laub, Ast- und Strauchschnitt oder ähnliches außerhalb geeigneter Anlagen zu verbrennen. Offene Feuer und Funken belasten die Atemluft und sind klimaschädlich. Enorme Schadstoffmengen werden freigesetzt – bei krebserregenden Substanzen und Feinstaub über 1000-fach mehr als aus modernen Heizungsanlagen. Die Bodenvegetation und Tierwelt werden so gefährdet

Ausgenommen vom Verbot sind lediglich folgende Situationen:

  • Lagerfeuer und Grillfeuer, wenn diese mit unbehandeltem trockenem Holz oder Holzkohle beschickt werden
  • Brauchtumsfeuer wie Funken, hier gibt es eigene Vereinbarungen mit den Funkenzünften
  • Übungen zur Brand- u. Katastrophenbekämpfung
  • punktuelles Verbrennen von „geschwendetem“ Material in schwer zugänglichen alpinen Lagen
  • Verbrennen von Schlagabraum bei der Forstarbeit. Die Bestimmungen des Bundesluftrein-haltegesetzes sollten beachtet werden, also kein Einnebeln ganzer Gebiete und Talschaften herbeiführen
  • Verbrennen von nachweislich schädlings- oder krankheitsbefallenen Pflanzenteilen, wenn dies unbedingt erforderlich ist und keine ökologisch verträgliche Alternativmethode anwendbar ist.

Was tun statt verbrennen:

Gartenabfälle, Rasen-, Baum- und Strauchschnitt werden idealerweise im eigenen Garten kompostiert, als Häckselgut verwendet oder über die Altstoffsammelzentren der Gemeinden entsorgt.

Achtung: 

Grünmüll an Bächen, im Wald oder auf Fluren zu entsorgen ist strafbar!

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