Atemschutz

Einsatzaufgaben
Der Atemschutzträger hat eine Vielzahl von Einsatzaufgaben zu meistern. Vom klassischen Brandeinsatz über Silo- und Heustockbrände, Bergung aus Schächten bis hin zum Gefährliche Stoffe Einsatz unter Vollschutz. Eine zusätzlich Aufgabe stellt sich den Trägern vom sogenannten "Langzeitatmern", die bei Brandeinsätzen mit einer größeren Einsatztiefe (Tunnel- und Tiefgarageneinsätze) eingesetzt werden.

Jeder Atemschutzeinsatz erfordert vom Geräteträger ein Maximum an physischer und psychischer Belastung. Es ist daher von absoluter Notwendigkeit, dass sich ein Atemschutzträger bei jedem Einsatz seiner Verantwortung gegenüber sich selbst, den Kameraden und den in Notgeratenen im Klaren ist. Er muss seine eigenen körperlichen Grenzen und seine psychische Belastbarkeit kennen.

Ausbildung
Jeder neu eingetretene Feuerwehrmann sollte nach absolvierter Grundausbildung die 3-tägige Ausbildung zum Atemschutzträger an der Landesfeuerwehrschule absolvieren. Voraussetzung ist eine gute körperliche und geistige Verfassung sowie der absolvierte Lehrgang Funk-Grund. Danach wird der Atemschutzträger in  monatlich stattfindenden internen Sonderübungen und wöchentlichen Schwerpunktübungen in Theorie und Praxis permanent auf einem aktuellen Ausbildungstand gehalten. Damit ist im Ernstfall ein sicherer und effektiver Einsatz gewährleistet.

Die internen Ausbildungen bestehen aus:
- Gerätekunde
- Bodyguard
- Atemschutzüberwachung
- Taktik im Innenangriff
- Selbstrettung
- Chemie-Vollschutz

Nach gesammelten Erfahrungen im Atemschutzeinsatz besteht die Möglichkeit zur Ausbildung zum Langzeitatmer-Träger, ebenfalls an der Landesfeuerwehrschule. Auch hier erfolgt mind. 1 mal pro Jahr eine interne Sonderausbildung.