Nachrichtendienst

Das Sachgebiet Nachrichtendienst ist im Laufe der Jahre zu einem immer wichtigeren Bestandteil jeder Feuerwehr geworden. Vor allem in einer Stadt wie Dornbirn ist es besonders wichtig, Kommunikation und Erreichbarkeit innerhalb der Feuerwehr bis auf ein Maximum zu optimieren. Dafür stehen 6 Fixstationen, 23 Fahrzeugstationen und einige Handfunkgeräte neben Telefon, Fax und Internet bereit.

Einsatzaufgaben
In die Verantwortung des Sachgebiets Nachrichtendienst fällt neben der Einsatzzentrale auch das Kommando-Funkfahrzeug (KDOF). Jegliche Kommunikation die mit dem Einsatz zu tun hat wird in diesem Bereich koordiniert und abgewickelt.

Bei jedem Einsatz wird die Einsatzzentrale besetzt. Ab dem Alarmierungsstichwort "f2", rückt das KDOF zur Einsatzstelle aus. An Kommunikationsmitteln stehen neben dem taktischen Funk (2m) auch Bündelfunk (Führungsfunk), Telefon, Fax und Internet zur Verfügung. In der Einsatzzentrale werden sämtliche einsatzbezogenen Unterlagen (Brandschutzpläne- und Einsatzpläne etc.) bereit gehalten und die Einsatzdokumentation durchgeführt. Dafür werden mehr als 150 Brandschutz- und Einsatzpläne laufend aktualisiert.

Das KDOF ist der Ort der Einsatzleitung und steht in ständiger Verbindung mit der Einsatzzentrale und dem Einsatzleiter. Weiters wird am KDOF die Lageführung durchgeführt. Hierfür steht der Feuerwehr eine spezielle Software zur Verfügung. Das Lageinformationssystem kurz "LIS" genannt, soll den jeweiligen Funker in der Einsatzzentrale sowie die Lageführung am Einsatzort unterstützen.

Ausbildung
Die Ausbildung für den Grundeinsatz in der Einsatzzentrale sowie am KDOF wird durch die Absolvierung des Funk-Grundkurses und des Funk-Kurses an der Landesfeuerwehrschule sowie durch den laufenden Übungsbetrieb abgedeckt. Somit steht jedes Feuerwehrmitglied prinzipiell für den Dienst in der Zentrale zur Verfügung. Das Personal für die Einsatzzentrale und das KDOF wird vom jeweiligen Einsatzleiter aus der einrückenden Mannschaft eingeteilt.

Für größere Einsätze (f4, f9 etc.) wird die Einsatzzentrale von Mitgliedern der Einsatzunterstützungsgruppe Nachrichtendienst verstärkt. Die Gruppe umfasst derzeit 11 Mitglieder welche sich auf die speziellen Anforderungen mit Sonderausbildungen und Übungen vorbereiten.