Zum Haupt-Inhalt
Löschen mittels Drehleiter
Löschen mittels Drehleiter, © Feuerwehr Dornbirn
Löschen mittels Drehleiter
Löschen mittels Drehleiter, © Feuerwehr Dornbirn

Drehleiter

Drehleiter

Die Drehleiter kommt vor allem bei der Rettung von Personen zum Einsatz. Auch Löschen mit dem Wasserwerfer ist von der Drehleiter aus gut möglich.

Einsatzaufgaben

Die Einsatzschwerpunkte der Drehleiter liegen im Wesentlichen in der:

  • Personenrettung aus großen Höhen mittels Drehleiterkorb oder der Krankentrage
  • Personenrettung aus der Tiefe mit Rollgliss / Fixseil und Korbtrage
  • Brandbekämpfung mit Wasserwerfer und Strahlrohr

Die Drehleiter rückt mit einer Besatzung von 1:2 zum Einsatzort aus. Die Besatzung gliedert sich in den Maschinisten (Fahrer), den Fahrzeugkommandanten (Beifahrer) und den Korbmaschinisten.
Die Aufgabe des Maschinisten liegt im Wesentlichen in der Bedienung der Drehleiter. Er überwacht vom Hauptbedienungsstand aus den Einsatzverlauf. Der Fahrzeugkommandant ist gleichzeitig auch der Einweiser. Er hat unter anderem dafür zu sorgen, dass die Drehleiter am Einsatzort einsatztaktisch optimal positioniert und aufgestellt wird. Bei der Wahl des Aufstellungsortes hat er insbesondere auf Hindernisse wie beispielsweise Schächte, Kanäle, Oberleitungen usw. zu achten. Der Korbmaschinist hilft beim Aufbau der notwendigen Gerätschaften (z.B. für Personenrettung oder Brandbekämpfung) und bedient die Drehleiter vom Korb aus.

Ausbildung

Die Ausbildung zum Drehleiter-Maschinisten ist die letzte Stufe im Ausbildungsprogramm und setzt den Besitz eines LKW-Führerscheins voraus. Diese theoretische und praktische Ausbildung dauert zwei Jahre und wird feuerwehrintern durchgeführt. Zum Abschluss dieser internen Ausbildung kann zusätzlich ein Lehrgang am Feuerwehrausbildungszentrum absolviert werden, welcher seit dem Jahr 2001 angeboten wird und drei Tage dauert.
Die Ausbildung zum Korbmaschinisten wird zusätzlich für Atemschutzträger ohne LKW-Führerschein angeboten.

Zum Seitenanfang