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Hauptamtliches Team
Hauptamtliches Team, © Feuerwehr Dornbirn
Hauptamtliches Team
Hauptamtliches Team, © Feuerwehr Dornbirn

Hauptamtliches Team

Hauptamtliches Team

In der Abteilung "Feuerwehr und Katastrophenschutz" kümmert sich ein motiviertes Team von Hauptamtlichen um die Kernaufgaben.

Die Abteilung Feuerwehr und Katastrophenschutz der Stadt Dornbirn ist gemeinsam mit den Rettungsorganisationen für die nicht-polizeiliche Sicherheit, Gefahrenabwehr und Vorsorge nach den geltenden Rechtsgrundlagen zuständig. Dies sind beispielsweise Feuerpolizeiordnung, Katastrophenhilfegesetz und technische Richtlinien für den vorbeugenden Brandschutz.

Derzeit besteht die Abteilung aus der Leitung, zwei Gerätewarten, einer Verwaltungsmitarbeiterin, zwei Zivildienern und zwei Reinigungskräften.

Im Speziellen werden folgende Tätigkeiten wahrgenommen:

Feuerwehr Kommando
T +43 5572 52500
Siegfried-Fußenegger-Straße 2, 6850 Dornbirn
feuerwehr​(at)​dornbirn.at

Verwaltung und Einsatzwesen

Dieser Bereich betrifft unter anderem die Verwaltung der Mitglieder, Gerätschaften und Fahrzeuge, die Abarbeitung des Tagesbetriebs, die Erstellung von Budgets und die Organisation von Brandsicherheitswachen. Weiters werden fallweise Sondereinsatzpläne erarbeitet – etwa bei Ausfällen der Löschwasserversorgung durch Baustellen oder eingeschränkten Zufahrtsmöglichkeiten.

Auch die Beschaffung und Instandhaltung der Fahrzeuge, Gerätschaften und Gebäude der Feuerwehr gehören zu den täglichen Aufgaben. Die Infrastruktur braucht intensive Pflege und Instandhaltung, um jederzeit einsatzfähig zu ein.

Zu den Kernaufgaben der Hauptamlichen zählt auch der vorbeugende Brandschutz für die öffentlichen Gebäude der Stadt Dornbirn. Dieser ist zusammen mit dem abwehrenden Brandschutz (Löschhilfe, Feuerwehr) die wesentliche Säule, um Brände zu verhindern beziehungsweise effektiv zu löschen. Zu den Aufgaben des vorbeugenden Brandschutzes zählen bauliche, organisatorische und technische Maßnahmen zur Schadensminimierung, wie etwa die Einrichtung von Fluchtwegen, Erstellung von Brandschutzplänen und Evakuierungsübungen.

Im Einsatzfall rückt das Hauptamtliche Team mit aus. Kleinere Einsätze können vom anwesenden Personal durchgeführt werden, ohne dass eine weitere Alarmierung an die Mannschaft notwendig ist.

Krisen- und Katastrophenmanagement

Die Stadt Dornbirn hat eine behördliche Einsatzleitung eingesetzt, die im Krisen- oder Katastrophenfall die Koordination der Maßnahmen rasch übernimmt. Diese besteht aus 25 Personen, die im Anlassfall flexibel erweitert werden kann. Die Organisation der Stadteinsatzleitung ist nach den Kriterien des SKKM (Staatliches Krisen- und Katastrophenmanagement) aufgebaut, um mit allen anderen wichtigen Partnern des Bevölkerungsschutzes effektiv zusammenarbeiten zu können. Die Stadteinsatzleitung besteht aus leitenden und fachlich zuständigen Mitarbeitern aus der städtischen Verwaltung unter der Leitung von Bürgermeisterin Andrea Kaufmann.

Ein aktuell gehaltener Katastrophenschutzplan ist die Grundlage für ein erfolgreiches Abarbeiten von Ereignissen. Dieser Plan wird jährlich aktualisiert und allen wichtigen Entscheidungsträgern zur Verfügung gestellt.

Die wichtigste Ressource im Katastrophenmanagement sind allerdings die Personen, die die Verantwortung aktiv wahrnehmen. Aus- und Fortbildungen, als auch Übungen werden periodisch umgesetzt, um am Laufenden zu bleiben.

Bei größeren Ereignissen übernimmt die Abteilung die Leitung und Koordination der Gefahrenabwehr der städtischen Dienste vorort zusammen mit Mitgliedern der Stadteinsatzleitung, um rasch und gezielt notwendige Maßnahmen zu setzen. Im Falle von größeren Bränden werden beispielsweise Notunterkünfte und Notwohnungen organisiert sowie die Koordination der Betreuung von Betroffenen übernommen.

Näheres zu Katastrophenschutz und Eigenvorsorge finden Sie hier.

Naturgefahren- und Lawinenkommission

Das Gebiet der Stadt Dornbirn ist immer wieder durch Naturgefahren betroffen (u.a. Hochwasser, Starkregen, Rutschungen, Lawinen). Die Naturgefahrenkommission ist als „Schnelleingreiftruppe“ vorort, schätzt Risiken ein und empfiehlt Maßnahmen zur Sicherung und setzt Maßnahmen zur Abwehr der Gefahr um.

Die Naturgefahrenkommission ist mit ortskundigen, fachkundigen und erfahrenen Personen aus den Fachbereichen Katastrophenschutz, Tiefbau, Straßenmeisterei, Feuerwehr, Bergrettung, Wildbach- und Lawinenverbauung und Geotechnik/Geologie besetzt. Darüber hinaus sind erfahrene Personen integriert, die die Gefahren und Risiken vorort bestens kennen.

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